Krisen- und Resilienzcoaching

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Bernard Schultze, Der Sturm-Migof, 1999, Museum Ludwig
© VG Bild-Kunst Bonn, 2015 Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln

Menschen genauso wie Unternehmen können aus den verschiedensten Gründen in Krisen geraten, welche sie herumwirbeln und sogar furchtbare Verwüstungen und Verletzungen hinterlassen. Wir können uns nicht aussuchen, ob und wann wir in solche Krisen geraten. Wir können lediglich versuchen, einen Umgang mit dem zu finden, was über uns hereinbricht: Was lässt sich schützen und erhalten, was muss sich ändern, und wie kann es weitergehen? Steckt in der Krise vielleicht sogar eine Chance? Resilienz ist ein Stichwort, das die Fähigkeit zum geglückten Umgang mit den Stürmen des Lebens bezeichnet und dieser vereint Widerstandskraft mit Flexibilität: Ein Baum, der sich im Sturm nicht biegt, muss brechen und ohne feste Wurzeln kann dieser Baum sich zugleich nicht halten. 

Die phantastisch bewegte Farbgestalt „Sturm-Migof“ (1999, Museum Ludwig) des Malers Bernard Schultze kann im Krisen- und Resilienzcoaching von den Teilnehmer*innen ganz verschieden erlebt werden: Für manche ist es so ein Krisen-Sturm, andere erkennen wilde und wirbelnde Tier- und Fabelwesen. Mal ist das zerstörerisches Chaos, mal freies Spiel. Doch immer ist der Wirbel auch verwurzelt und wie durch eine Nabelschnur mit dem Boden verbunden. Diese Wurzeln sind entweder erdend und sichernd oder beschwerend und behindernd. Daran kann sich der eigene Umgang mit Krisen festmachen und beschreiben lassen: Wo liegen die eigenen haltgebenden Wurzeln, wo die Ketten, die uns am freien Spiel hindern? Wo fürchtet man weggerissen zu werden und was würden wir gerne einmal brennen sehen? Ist meine Krise bloß Zerstörung oder auch eine Chance für Wachstum?